Die Arbeit des Ortsvereins bei der AWO in Wülfrath

Seit dem 28.9. 2018 ist der jetzige Vorstand des AWO-Ortsvereins im Amt:

Das sind:

Peter Zwilling, Vorsitzender

Heike Beckmann, stellvertretende Vorsitzende

Günter Deitermann, Kassierer

Ulrike Romund, Schriftführerin

Karla Faoro, Beisitzerin

Paul Kahl, Beisitzer

Günter Klempau-Froning, Beisitzer

Bernd Gützloe, Beisitzer

und beratend Cornelia Weimer, Leiterin der Begegnungsstätte an der Schulstraße.

Der AWO-Ortsverein bietet für seine soziale Arbeit den Wülfratherinnen und Wülfrathern ein Haus mit einem großen Saal, einem kleinen Saal, einem Gruppenraum, einem Internetcafé und einer vierbahnigen Bundeskegelbahn als Seniorenbewegungszentrum an.

Neben den internen Aktivitäten im Haus – also des AWO-Ortsverein, der Begegnungsstätte und des ZWAR-Netzwerkes - bietet die AWO die Räumlichkeiten u. a. folgenden, in Wülfrath beheimateten Vereinen und Verbänden an: Rotes Kreuz, Blindenverein, Ford-Pensionäre, Kegler Vereinigung, Haus und Grund, VdK, Kreissportbund, die Trommler von Hakuna Matata, verschiedenen Gruppen aus den demokratischen Parteien. Darüber hinaus stehen die Räume der AWO für größere kulturelle, politische und gesellschaftliche Veranstaltungen zur Verfügung.

Die AWO-Wülfrath legt viel Wert darauf, ins Quartier und in die Nachbarschaft zu wirken. Dies tun wir mit Veranstaltungen, die kulturellen, gesellschaftlichen, integrativen und informativen Charakter haben.

Gemeinsam mit der ZWAR-Kulturgruppe, aber auch als AWO-Ortsverein haben wir in den letzten zwei Jahren eine Reihe von Kulturveranstaltungen durchgeführt. Wir sind Mitglied im Stadtkulturbund.

Im Jahr 2019 haben wir das Kulturbistro ins Leben gerufen. In unserem kleinen Saal wurden die ersten Kulturveranstaltungen in Kooperation mit dem ZWAR-Netzwerk durchgeführt. Wir konnten 30 bis 50 Gäste bei den Abendveranstaltungen begrüßen. Das Kulturbistro soll in 2020 monatlich als Kulturbeitrag für die Wülfratherinnen und Wülfrather angeboten werden.

Auch das monatlich stattfindende Sonntagscafé der Begegnungsstätte soll immer mit einem kulturellen Beitrag versehen werden. Wir wollen über Kultur eine Brücke schlagen zwischen den Generationen, evtl. vorhandene Ressentiments abbauen und die intergenerative Arbeit stärken.

Bei unseren Debattenveranstaltungen, wollen wir gesellschaftlich relevante Themen zur Diskussion stellen, wie wir das mit der Lesung der Wülfrather Tierärztin Ophelia Nick zur zukünftiger Landwirtschaft, zu Ernährungsfragen und zur ökologischen Zukunft durch die Lesung ihres Buches „Neue Bauern braucht das Land“ getan haben. Es gibt dabei keine parteipolitische Ausrichtung. Jeder Schriftsteller/in, Politiker/in oder Wissenschaftler/in- ist gern gesehener Gast. Veranstaltungen mit Populisten schließen sich aus, weil es Unvereinbarkeiten mit den Grundsätzen der AWO gibt.

Auch private Träger, wie lokalpolitische und gesellschaftliche Initiativen, Veranstalter von Info-Abenden und Bürgergesprächen (z. B. der Bürgerbusverein) und Vereine und Parteien nutzten gerne die Räumlichkeiten unseres Hauses.

Die Angebote der privaten Träger bereichern das Leben der älteren Mitbürger: In der Reihe „Fit im Alter“ wurden Fit durch Bewegung – Fit im Kopf, Tai-Chi, Qi-Gong und Zumba angeboten. Diese Angebote werden auch im Jahr 2020 fortgesetzt- Auch eine Tanzschule ist in unseren Räumlichkeiten zu Hause. Wobei die Zielgruppe bei Zumba und der Tanzschule schon wesentlich jünger ist. Dies spiegelt aber auch wider, dass die AWO ein Haus für alle Wülfratherinnen und Wülfrather war, ist und sein soll.

Als Arbeiterwohlfahrt ist es uns wichtig, einen Überblick über die sozialen Leistungen in Wülfrath zu erhalten, denn wir haben als Teil der Stadtgesellschaft den Anspruch, uns daran zu beteiligen, ein umfassendes Netz an Dienstleistungen anzubieten. Dabei kommt es nicht darauf, wer das Angebot macht. Unsere Gespräche mit dem Sozialamt und dem Sozialdezernat sind für uns in der Vergangenheit dabei sehr hilfreich gewesen zu überlegen, in welchem Bereich wir zusätzlich tätig werden können.

Wir würden uns gerne daran beteiligen, gemeinsam mit den Akteuren der Seniorenarbeit in Wülfrath und der Stadt eine Kooperation und Vernetzung der herzustellen.